Heute ist die Zahl der Zithermusik-Verlage sehr übersichtlich geworden, im Laufe
der letzten Jahrzehnte hat sie beständig abgenommen. Insgesamt war die
Zahl der Verleger, welche Zithernoten, und häufig tatsächlich nur Zithernoten,
herausgebracht hatten, beträchtlich. Eine systematische Erfassung der Gesamtheit
dieser Verlage fehlt. Einschließlich der zahlreichen Selbstverlage wird die
Gesamtzahl weit im dreistellig Bereich liegen.
Die Kataloge, Programme Annoncen und Werbeblätter der Verlage
geben Zeugnis von den veröffentlichten Noten. Die Kenntnis
darüber erlaubt Rückschlüsse auf die geschäftliche Ausrichtung
sowie den Umfang und die zeitliche Entwicklung der verlegerischen Tätigkeit.
Eine zeitliche Zuordnung der Kataloge ist leider nicht immer
genau möglich.
Hentzschel, Georg (Dresden) Verlagsverzeichnis Verlagsliste ("Die beliebtesten Werke meines Verlages) Verlagsliste ("Für den Zither-Unterricht geeignetes Lehrmaterial") Verlagsliste ("Empfehlenswerte Werke für Zither")
Taschenkalender Verlag Georg Hentzschel, 1923
Im Verzeichnis des Drei Schwalben Verlages
ist ebenfalls die Adresse Georg Hentzschels genannt. Es dürfte sich also um den gleichen Eigentümer handeln.
Der Verlag von Georg Hentzschel wird durch die Kriegseinwirkungen zerstört und wurde nach dem Krieg
vom Harth Musik Verlag aufgekauft.
Hoenes, Peter Eduard (Trier)
Vater und Sohn Hoenes
Der Verlag wurde von P.Ed. Hoenes 1859 in Trier gegründet.
Kurz vor dessen Tod im Jahr 1901 übernahm der Sohn Eduard den Verlag,
1908 zog er mit dem Verlag nach München Pasing.
Nach dem Tod von Eduard Hoenes wurde der Verlag im November 1938
an den Verlag August Seith verkauft.
Eine Datierungshilfe zu den Verlagsnummern findet sich bei
Beer, Axel: Hoenes, Peter Eduard im Online-Lexikon "Musik und Musiker am Mittelrhein II", Mainz
Holz, Emil und Rutschmann, Werner (Zürich)
Verzeichnis der Verlage Sonora und Edelton,
diese waren jeweils die Eigenverlage von Holz und Rutschmann.