Zither-Geschichte
Die Zither ist ein recht junges Instrument. In der Mitte des 19. Jahrhunderts aber begann für das Instrument und die Menschen, die damit Musik machten, ein unvergleichbarer Höhenflug. Die Zither wurde für ein Jahrhundert zu einem Massenphänomen.
In dieser Zeit hatte sich die Zither eine große Gemeinde erworben, und diese Gemeinschaft wiederum hatte es ermöglicht, dass eine florierende Zithermusik-Wirtschaft entstand und über viele Jahrzehnte prosperierte. Aus diesem Grunde gibt es auch heute noch zahlreiche Zeugnisse dieser Blütezeit der Zithermusik, welche nur schwerlich mit der heutigen Stellung der Zither vergleichbar ist.
Eine unüberschaubare Zahl an Verlegern und Druckereien konnten von der Erzeugnissen der Schriftsteller und Komponisten leben, allein die Anzahl der gedruckten Noten geht in die vielen zehntausend. Und auch das Leben der Zithergemeinde ist in einer beeindruckenden Anzahl von Zeitschriften und einer großen Fülle an spezifischer Literatur dokumentiert.
Diese Blütezeit der Zither ist vergangen. Wer sich heute auf die Suche begibt, muss zuweilen ein wenig graben, wird dabei aber viele Schätze entdecken und Überraschungen erleben. Die Beschäftigung mit der Geschichte dieses Instruments ist ausgesprochen lohnend.
„Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche.”
In diesem Sinne ist den Suchenden diese Seite gewidmet. Hier finden sich Quellen, Hinweise, Fundstücke und Materialien. So soll das Wissen und die Musik dieser Zeit am Leben erhalten und gepflegt werden.
Hinweise zum Gebrauch
Diese Webseite erhebt nicht den Anspruch, das Wissen über die Geschichte der Zither jetzt oder irgendwann in der Zukunft vollständig abzubilden. Das wäre vermessen. Die Themengebiete, die sich bei der Befassung auftun, sind sehr vielfältig, und überall dort, wo man den Blick schärft, ergibt sich neue Tiefe. Insofern ist das, was eine geneigte Leserschaft hier vorfinden kann, am ehesten als eine Landkarte meiner eigenen Interessen zu begreifen. Gleichwohl - es werden immer wieder auch neue Themen hinzukommen, sobald es die knapp bemessene Zeit erlaubt.
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Viel Freude bei der Entdeckungsreise!
Franz Schenk, 2026